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Öffnungsstatus: Geschlossen — öffnet heute um 9 Uhr

Seit 2008 am Mengeder Markt

Ein Familienbetrieb

Gazmend Shabani hat das Eiscafé Dolomiti 2008 übernommen und führt es seitdem als Familienbetrieb weiter. Seine Frau Marcelina arbeitet mit, sein Bruder Fikret steht im Salon und an der Eismaschine. Auch die Cousine und die Nichten sind beschäftigt.

Die Stammgäste nennen ihn Gazi - geduzt wird im Dolomiti ohnehin meistens. Geschlossen bleibt das Café nur drei Wochen über Weihnachten und eine Woche in den Herbstferien. Das Eis-Cafe ist das gesamte Jahr über geöffnet.

Drei Teammitglieder hinter der Bar, mit Cappuccino und Eisbecher in der Hand

Das Eis entsteht im Haus

Das Eis machen Gazmend und Fikret Shabani direkt neben dem Gastraum in der Küche selbst. Anfangs standen die Eismaschinen im Obergeschoss, heute stehen sie unten und der Weg zur Theke ist kurz.

Die Milch kommt von einem Landwirt aus der Umgebung. Frisches Obst gibt es auf dem Wochenmarkt vor der Tür, den Rest liefert ein Großhändler. In der Theke liegen Milch- und Fruchteissorten. Außerdem stehen Eisbecher, Waffeln, Crêpes, Kaffee und Getränke mit und ohne Alkohol auf der Karte.

Eismacher an zwei Eismaschinen, davor Edelstahlbehälter

Mittwochs und samstags ist Markt

Mittwochs und samstags ist Wochenmarkt auf dem Mengeder Markt. An diesen Tagen ist das Dolomiti ein Treffpunkt auch für ältere Gäste.

Innen und außen ist das Café barrierefrei. An den Tischen sitzen Menschen aus sehr unterschiedlichen Berufen nebeneinander, die sich sonst kaum begegnen würden. Frühstück gibt es auch; was auf den Teller kommt, stellen die Gäste selbst zusammen.

Frühstücksteller mit Spiegelei, Tomate-Mozzarella, Salami, Parmaschinken und Oliven, daneben ein Korb mit Körnerbrötchen

Woher der Inhaber kommt

Gazmend Shabani stammt aus dem Kosovo. 1992 floh er vor den Balkankriegen nach Haltern am See. Gelernt hatte er Elektriker, Arbeit fand er dort aber in einem Eiscafé, das ebenfalls Dolomiti hieß. 1994 lernte er Marcelina kennen, die aus Portugal stammt.

Im Gastraum hängt ein großes Porträt von Mutter Teresa. Sie sei in der Nähe seines Heimatorts geboren worden und habe Gutes getan, sagt er. In den vergangenen Jahren hat er sechs Mannschaften aus heimischen Vereinen neue Trikots bezahlt.

Gazmend Shabani steht hinter der Eistheke, dahinter die Regale mit den Eisbechergläsern

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